Aktueller Warnhiweis für Online-Banking-Kunden

Folgen Sie keiner Aufforderung, sich bei einem Demokonto anzumelden und eine Testüberweisung auszuführen.

Derzeit wird verstärkt über einen Trojaner berichtet, der auf befallenen PCs bei der Onlinebanking-Anmeldung aktiv wird.

Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen von Telekommunikationsanbietern, der Fiducia oder der Volksbanken und Raiffeisenbanken verbreitet, die darauf abzielen, Ihren PC mit einer Schad-Software zu infizieren.

Die deutschsprachigen E-Mails haben Betreffzeilen wie "Ihre Telekom Mobilfunk RechnungOnline Monat November 2014 Nr. [zufällige Ziffernfolge]", "Ihre Rechnung vom [Datum] finden Sie im Anhang als PDF", "Group Data Protection Officer Volksbanken AG : [zufällige Ziffernfolge] / [Datum und Uhrzeit]" oder "Volksbank : Transaktionsbestätigung [zufällige Ziffernfolge] / [Datum und Uhrzeit]" und sind sprachlich einwandfrei. Eine persönliche Anrede fehlt in diesen E-Mails allerdings.

Weiterhin werden Mails im Namen der Sparkasse versendet. Diese Mails werden unter anderem mit dem Absender "Sparkasse", "Sparkassen-Finanzportal", "Sparkasse Online" oder "Sparkasse GmbH" versendet. Sie haben Betreffzeilen wie z. B. "11. November 2014 10:27:18 (52583875258)". Diese scheinen dem folgenden Schema zu entsprechen "[Tag] [Monat als Text] [Jahr] [Stunde::Minute::Sekunde] ([Zufallszahl])". Empfänger der E-Mails sollen unter dem Vorwand einer vermeintlich fälligen Zinszahlung zum Download einer maliziösen Datei verleitet werden. Auch diese Mails sind sprachlich einwandfrei und enthalten keine persönliche Anrede.

Die E-Mails enthalten einen Link zum Herunterladen eines Zip-Archivs. Bei der Datei in dem ZIP-Archiv handelt es sich entgegen der Ankündigungen in den Mails um einen sog. Banking-Trojaner. Wenn Sie diese Datei öffnen, wird der Trojaner auf Ihrem PC installiert.

Der Trojaner kann alle Ihre eingegebenen Zugangsdaten wie Kennung und Passwörter mitlesen. Hierzu zählen auch Ihre Zugangsdaten zum Internet-Banking.

Unter dem Vorwand der Einführung eines neuen Sicherheitssystems wird der Anwender aufgefordert, sich bei einem vermeintlichen Demo-Konto anzumelden, um das neue Verfahren dort zu testen. Hierbei soll eine vermeintliche Testüberweisung durchgeführt werden.

  • Folgen Sie nicht der Aufforderung zur Anmeldung bei einem „Demo-Konto“.
  • Erzeugen Sie mit Ihrem Sm@rtTAN-Leser niemals eine TAN für eine „Testüberweisung“.
  • Geben Sie keinesfalls die in der „Testüberweisung“ geforderte TAN ein.

Andernfalls kann es zu einer betrügerischen Abbuchung von Ihrem Konto kommen.

Bitte beachten Sie, dass die Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG

  • KEINE Testüberweisungen durchführen lässt.
  • KEINE Rücküberweisungen durchführen lässt.
  • KEINE Überprüfung der Sicherheitseinstellungen vornimmt.
  • NIEMALS eine TAN verlangt, ohne, dass Sie einen Auftrag erstellt haben.
  • Sie NIEMALS dazu auffordern wird, ein Demo-Konto innerhalb unserer Online-Filiale zu eröffnen.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr PC betroffen ist, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns zwecks Sperrung des Onlinebanking-Zuganges in Verbindung (Tel.: 02233-9444-0, E-Mail: info@rb-frechen-huerth.de). Lassen Sie Ihren PC von einem Fachmann überprüfen. Vermeiden Sie bis zur Klärung des Sachverhaltes die Nutzung dieses PCs nicht nur beim Onlinebanking, sondern auch für andere Passwort-relevante Internetaktivitäten (eMail-Konto, Amazon, eBay, paypal etc.)

Beispiele

Nachfolgend haben wir für Sie einige Beispielbilder für Betrugsversuche zusammengestellt.