Gemeinsame Pressemitteilung der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG und VR-Bank Rhein-Erft eG
Montag, 23.10.2017, 15.30 Uhr

Eine starke genossenschaftliche Regionalbank

Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG und VR-Bank Rhein-Erft eG wollen ihre Zukunft gemeinsam gestalten

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG und die VR-Bank Rhein-Erft eG im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als eine starke genossenschaftliche Regionalbank stellen.

Der Zusammenschluss der beiden Häuser soll im Jahr 2019 erfolgen. Eine Bündelung der Kräfte ist – so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Kreditgenossenschaften – die richtige strategische Antwort auf die künftigen Herausforderungen.

Fusion bei gleichen Herausforderungen

Die geschäftspolitischen Ausrichtungen der zwei Häuser sind ähnlich und ergänzen sich sinnvoll. Beide stehen auf einem gesunden, wirtschaftlich soliden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion von zwei erfolgreichen Banken, die sich gut kennen aus einer Position der Stärke. Das ist eine gute Basis für einen erfolgreichen Zusammenschluss unter gleichwertigen Partnern.“ unterstreicht Uwe Goldstein, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG.

Mehr Leistung für Kunden

Von der größeren Einheit versprechen sich die beiden benachbarten Banken Vorteile für alle Seiten. Markus Bärenfänger, Vorstandssprecher der VR-Bank Rhein-Erft eG: „Im Mittelpunkt stehen steigende Kundenanforderungen an eine moderne Genossenschaftsbank. Unsere Mitglieder und Kunden erwarten zeitgemäße Service- und Beratungsleistungen – vor Ort oder in unserer Online-Filiale. Deshalb müssen wir unsere Angebote erweitern, auch technische Innovationen zügig umsetzen. Gemeinsam wird uns dies leichter fallen und zugleich das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute schon heute auszeichnet: für Privatkunden und die regionale Wirtschaft ein leistungsstarker und verlässlicher Partner zu sein.“

Erhalt der Kundennähe

Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und individuelleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal beide Genossenschaftsbanken die gleichen Werte teilen. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe. Die dezentrale Struktur sichert die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung in der Region. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen gewährleistet sein.

Attraktiver Arbeitgeber

„Für die Mitarbeiter“, so Christoph Kaminski, Vorstand der VR-Bank Rhein-Erft eG „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Kein Mitarbeiter wird fusionsbedingt seine Anstellung verlieren. Die wirtschaftliche Kraft der Bank ermöglicht sichere Arbeitsplätze.“

Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber in Deutschland und Europa zudem vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir mit dem Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Regionalbank diese regulatorischen Anforderungen gemeinsam besser bewältigen. Durch die Vermeidung von Doppelarbeiten werden Kosten weniger stark steigen.“, ergänzt Andreas W. Ritzenhofen, Vorstand der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG. „Das Geld soll lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Kommunikations- und Vertriebswege sowie in die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.“

Gute Vorbereitung

Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Banken in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Mitgliedervertreter wurden bereits schriftlich informiert. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die Vertreterversammlungen der Banken im Juni 2018.

Die „neue“ Genossenschaftsbank soll zum 1. Januar 2019 unter dem Namen „Volksbank Köln-Rhein-Erft eG“ entstehen. Der juristische Sitz soll in Hürth liegen; sowohl Brühl als auch Hürth werden Hauptstellen sein. Die Mitglieder des Vorstandes werden regelmäßig an den beiden Hauptstandorten erreichbar sein.

Im Zuge des Zusammenwachsens werden die Mitarbeiter beider Häuser intensiv einbezogen. „Wir wollen den Prozess mit allen Beteiligten Schritt für Schritt gemeinsam gehen“, betonen die Vorstände.

Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute entsteht eine starke genossenschaftliche Regionalbank. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 2,4 Mrd. Euro und soll von den derzeitigen Mitgliedern der Vorstände geleitet werden; das künftige Aufsichtsgremium wird sich aus den bisherigen Aufsichtsräten zusammensetzen.

Weitere wichtige Kennziffern: 36 Geschäftsstellen, über 42.000 Mitglieder (genossenschaftliche Anteilseigner) und 486 Mitarbeiter.

Brühl und Hürth, 23.10.2017

Uwe Goldstein,

Vorstandssprecher

Markus Bärenfänger,

Vorstandssprecher

   

Andreas W. Ritzenhofen

Vorstand

Christoph Kaminski

Vorstand

   
Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG VR-Bank Rhein-Erft eG