Taschengeldkonto

Konto statt Sparschwein: Das Taschengeldkonto für Kinder und Jugendliche

Taschengeld ist etwas Tolles: Ein Stückchen Unabhängigkeit, die ersten Schritte in der Geschäftswelt - und ein Weg, sich kleine Wünsche zu erfüllen. Kinder freuen sich, ihr Taschengeld bar auf die Hand zu erhalten. Allerdings ist die Versuchung groß, die Euro gleich wieder auszugeben. Dabei ist Taschengeld noch viel toller, wenn man ein bisschen mehr davon anspart, um sich auch größere Wünsche zu erfüllen.

Eine Alternative zur Spardose bietet da ein Taschengeldkonto - ein eigenes Girokonto, mit dem Kinder und Jugendliche den Umgang mit Geld erlernen und Spaß am Sparen entwickeln.

Das VR-MeinKonto für Jugendliche der Raiffeisenbank Frechen-Hürth ist ein Girokonto, auf das die Eltern -natürlich auch Oma, Opa oder die Paten- das Taschengeld überweisen und auf das Kinder mit ihrer Bankkarte Geld abheben, ihre Prepaid- Handykarte aufladen Online Banking betreiben und erste Transaktionen durchführen können. Mit der Karte können die Jugendlichen das Konto natürlich nicht überziehen!

Ab welchem Alter ist ein Taschengeldkonto sinnvoll?

Es wird empfohlen, Kindern ab dem Grundschulalter wöchentlich ein kleines Taschengeld auszuzahlen. Zunächst kleine Beträge, etwa. 1 Euro pro Woche; nach und nach können die Beträge dann altersgemäß gestaffelt werden. Mit 10 Jahren kann das Taschengeld monatlich ausgezahlt werden - so lernt Ihr Kind, über einen längeren Zeitraum mit seinem Geld hauszuhalten.

Mit 7 Jahren werden Kinder eingeschränkt geschäftsfähig. Obwohl viele Banken Kindern bereits in diesem Alter ein Girokonto anbieten, ist ein eigenes Konto zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt sinnvoll. In diesem Alter fehlt Kindern häufig noch das Verständnis, das es braucht, um ein eigenes Konto zu verwalten. Hier ist ein Sparschwein sinnvoller. Höhere Beträge können auf ein Kinder-Sparkonto, wie unser VR-MeinSparkonto überwiesen werden.

Ein eigenes Girokonto in Form des VR-MeinKontos für Jugendliche ist etwa ab dem 12. Lebensjahr zu empfehlen.

Wie eröffnet man ein Taschengeldkonto?

Da Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren nur eingeschränkt geschäftsfähig sind, können sie kein eigenes Konto eröffnen. Das bedeutet: Kinder können ein Girokonto nur mit dem elterlichen Einverständnis beantragen. Die Eltern müssen den Antrag mit ihrem Kind gemeinsam stellen. Zur Kontoeröffnung muss der Personal- oder Reisepass vorliegen, ab 2018 auch die Steuer-Identifikationsnummer.

Die Eltern fungieren weiterhin als Vormund und haben das letzte Wort über die großen Bewegungen auf dem Girokonto: Zwar sind die Kinder die rechtmäßigen Inhaber des Girokontos und können mit einer Bankkarte Geld abheben, doch große, nicht-altersgemäße Anschaffungen und Kaufverträge sind ohne die ausdrückliche Zustimmung der Eltern nicht wirksam.

Was kostet ein Taschengeldkonto

Das VR-MeinKonto für Jugendliche ist gebührenfrei! Bei einem Girokonto für Erwachsene erheben Banken oftmals monatliche Kontoführungsgebühren; auch für die Eröffnung eines Kontos bittet so manche Bank zur Kasse. Sogar fürs das Abheben von Bargeld müssen Kontoinhaber häufig bezahlen. Nicht bei uns: Je nach beruflicher Entwicklung bleibt das Konto bei der Raiffeisenbank bis zum maximal 27. Lebensjahr gebührenfrei. Auch das Abheben von Bargeld ist an den 19.600 Geldautomaten der Volksbanken Raiffeisenbank kostenlos.

Bekommen Kinder eine Bankkarte?

Ja! Inhaber eines Taschengeldkontos bekommen in ihrer Bank-Filiale ihre eigene girocard, mit der sie bargeldlose Zahlungen vornehmen, ihre Prepaid-Handykarte aufladen und erste Überweisungen tätigen können. Je nach Alter des Kindes können bestimmte Funktionen auch erst später freigeschaltet werden. Details hierzu erläutern wir Ihnen gerne persönlich.

Auch im Ausland (beispielsweise auf Klassenfahrt oder Exkursionen) hat Ihr Kind problemlos Zugriff auf sein Girokonto: Ab dem 12. Lebensjahr können Ihre Kinder, wenn Sie es wünschen, die BasicCard, die wie eine Prepaid-Kreditkarte funktioniert, erhalten. Ihr Kind lädt sie vorab auf und kann weltweit damit bezahlen.

Können Kinder das Taschengeldkonto überziehen?

Eine große Sorge vieler Eltern: Können Minderjährige ihr Girokonto überziehen oder gar in eine Schuldenfalle geraten?
Die Antwort darauf ist ein klares Nein. Das VR-MeinKonto ist ein guthabenbasiertes Kinderkonto . Das bedeutet: Kinder können Bargeld abheben, erste Überweisungen tätigen und Geld (etwa Taschengeld, Erträge aus Ferienarbeit oder Geldgeschenke zu Weihnachten oder zum Geburtstag) auf das Konto einzahlen - aber überziehen können sie es nicht. Ist kein Guthaben mehr auf dem Konto vorhanden, können schlichtweg keine Transaktionen mehr durchgeführt werden.

Auch ein Dispositionskredit, bei dem das Konto bei einer Überziehung ins Minus rutscht und stark verzinst wird, ist bei einem Taschengeldkonto nicht möglich. Dispokredite sind erst bei Volljährigen vorgesehen. Eine Verschuldung von Kindern und Jugendlichen durch unvorsichtige Geldausgaben ist somit nicht möglich.

Gibt es Zinsen auf das Guthaben des Taschengeldkontos?

Bei der Eröffnung und Führung eines Girokontos für Kinder fallen für gewöhnlich keine Gebühren an. Einer der Hauptunterschiede von Bank zu Bank ist dagegen die Verzinsung auf einem Kinderkonto. Deshalb lohnt sich der Vergleich zwischen den verschiedenen Banken. Das VR-MeinKonto der Raiffeisenbank Frechen-Hürth verzinst das Guthaben auf dem Taschengeldkonto .

Sie möchten ein Girokonto für Ihr Kind eröffnen? Sprechen Sie uns gerne an! Wir freuen uns auf Sie!