3-Gänge-Menü zum Ausbildungsabschluss a la Genossenschaftsprinzip

Zweieinhalb Jahre haben wir während unserer Ausbildung mit- und voneinander gelernt, haben gemeinsam erörtert, erarbeitet, uns ausgetauscht und natürlich auch gemeinsam gelacht und Hand-in-Hand gearbeitet. Am 28. bzw. 30. Januar 2019 haben wir unsere Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert: Jetzt sind wir Bankkauffrauen bzw. Bankkaufmänner, sozusagen mit Brief und Siegel.

Klar, dass wir das gefeiert haben und natürlich lassen wir Euch auch daran teilhaben:

Zum Abschluss unserer Ausbildungszeit haben wir vom Vorstand unserer Bank eine ganz besondere Einladung erhalten. In einer gemeinsamen Aktion der Volks- und Raiffeisenbanken des Rhein-Erft-Kreises wurden wir zusammen mit den Auszubildenden unseres Ausbildungsjahrgangs aus diesen Banken und unseren Ausbildern an die Kochtöpfe und Pfannen gebeten und dies in einem richtig professionellen Ambiente – in einer Kochschule. Unter der Anleitung von Profi-Köchen ist so ein 3-Gänge-Menü für 25 Personen entstanden, dass wir im Anschluss stilvoll, aber auch gemütlich genossen haben.

Und hier kommen die Details:

Stefan: Der Plan sagte Folgendes: Eine Scheibe Ziegenkäse mit braunem Zucker flambiert, mit einem Wildkräutersalat im Ahornsirup-Dressing und dazu noch ein in karamellisiertem Zucker angerichtetes Apfel-Quitten-Chutney - kompliziert? Nicht für uns!

Erstmal alles in Scheiben und Würfel schneiden, dann ein wenig mit dem Brenner hantieren und so aussehen, als ob man weiß, was man tut.

Des Weiteren den Zucker in einen Topf geben und langsam karamellisieren lassen... Quitten dazu und etwas warten, dann die Äpfel hinein schubsen (mit einem Hauch Chilli verfeinern) et voila da ist die Vorspeise auch schon fertig.

Was dabei aber vor allem nicht fehlen darf, ist eine gute Portion Spaß und die hatten wir zusammen mit unseren anderen „Kollegen“ aus der Schule.

Ob es geschmeckt hat? Ohne diesen drückenden Beigeschmack einer anstehenden Prüfung umso mehr. 

Niklas: Ich war gemeinsam mit weiteren „Azubi‘s“ aus unserer Berufsschulklasse für den Hauptgang unseres Essens zuständig: Roastbeef mit Wokgemüse, Sauce Bernaise und Kartoffelgratin hieß die Challenge für uns. Ja, Challenge, weil die Gruppe hauptsächlich aus jungen Männern bestand, die bisher eher selten so richtig gekocht haben. Geht dir vielleicht ähnlich... ;-)
Wie das funktioniert hat, berichtet Florian.

Florian: Auch ich durfte in die zweite Gruppe und somit zum Hauptgang übergehen.
Da ich mich bisher leider für ziemlich unbegabt beim Kochen hielt, war ich schon etwas nervös.
Ich sollte mich um das Roastbeef kümmern und durfte dieses von Sehnen und Fett befreien. Da es ein sehr wesentlicher Bestandteil des Gerichtes war, durfte hier auf keinen Fall etwas schiefgehen... Durch die Unterstützung von Koch Steffen hat dies verblüffend gut funktioniert! Er hat das Vorgehen nicht nur erklärt, sondern auch gezeigt, wo man ansetzen und was unbedingt entfernt werden muss.
Ich freue mich sehr über diese Erfahrung und kann diese Kochschule nur weiterempfehlen.

Katharina: Wokgemüse für 25 Personen!!! - Da hieß es schnippeln, schnippeln, schnippeln. Dabei kam es nicht allein auf die Optik an, sondern auch auf eine gleichmäßige Schnittführung mit der optimalen Breite bzw. Stärke von Gurke, Paprika, Erbsen & Co, um den perfekten Garpunkt des Gemüses zu garantieren. Zum Glück haben alle mit angepackt, so dass wir schnell die Schlüsseln bzw. Wokpfanne gefüllt hatten.

Theresa: Beim dritten Gang lief uns allen das Wasser im Mund zusammen.
Ich hatte das Glück, im Dessert-Team zu sein und durfte einige Tipps und Tricks von den netten Köchen der Kochschule lernen. Passend zu den tollen Temperaturen am Wochenende gab es Apfelstrudel mit Tiramisu-Eis auf einem Himbeerspiegel.