„Bewährtes Geschäftsmodell der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG“

Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG steigert ihre Kundenkredite und Kundeneinlagen

Hürth. „Die Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG mit Ihren Zweigniederlassungen Raiffeisenbank Brauweiler-Sinthern, Volksbank Kerpen, Volksbank Köln-Nord und Porzer Raiffeisen-Volksbank hat ihre Marktposition weiter ausgebaut. In einem für die meisten Wettbewerber schwierigen wirtschaftlichen Umfeld steigerte sie die Kundeneinlagen und die Kundenkredite. Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht auf 1,26 Milliarden Euro. „Wir haben im vergangenen Jahr vor allem im Kundengeschäft deutlich zugelegt; unser Geschäftsmodell hat sich bewährt“. Uwe Goldstein, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG blickte bei der Vertreterversammlung der Bank am 2. Juni 2014 in Hürth auf diese erfreuliche Entwicklung.

„Wir sorgen für einen funktionierenden regionalen Wirtschaftskreislauf“
Tatsächlich lassen sich Finanzierungsmittel für Investitionen in Immobilien und Mittelstand komplett mit den Sparvermögen der Menschen in der Region darstellen. So wuchsen die Kundeneinlagen um 5,6 Prozent oder 54 Millionen Euro auf 1.006 Millionen Euro. Erstmals überschritten die Kundeneinlagen die Milliardengrenze. Die in die Region vergebenen Kredite stiegen um 3,3 Prozent und erreichten 676 Millionen Euro. „Wir haben genügend Potenzial für weitere zukunftsträchtige Investitionen“, so Goldstein: „Das Wort Kreditklemme gibt es bei uns auch weiterhin nicht.“ Das läge unter anderem an der guten Eigenkapitalstruktur der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG. „Im Geschäftsjahr 2013 wurden Kredite im Volumen von 187 Millionen Euro zugesagt.“

„Die“ Banken gibt es nicht
Infolge der Finanzkrise litt das Ansehen der Privatbanken unter ständigen Skandalen. Dies führte bei vielen Bankengruppen zu einem erheblichen Vertrauensverlust in der Bevölkerung. Im Gegensatz zu den international tätigen Groß- und Investmentbanken brauchten die Volks- und Raiffeisenbanken als einzige Bankgruppe keine staatliche Hilfe. Ganz im Gegenteil: „Wir kurbeln die Wirtschaft an, wir dienen der Realwirtschaft, da wir Einlagen aus der Region annehmen und diese als Kredite in der Region wieder herauslegen. Gleichwohl muss die überbordende Regulierung für die Groß- und Investmentbanken von uns genauso umgesetzt werden“ so Goldstein. „Wir sind nicht pauschal gegen Regulierung, aber gegen pauschale Regulierung.“


Kundengesamtvolumen auf hohem Niveau
Das Kundengesamtvolumen bewegt sich weiterhin auf erfreulich hohem Niveau. „Diese Kennzahl ist für uns vor allem deshalb von Bedeutung, da sie die Gesamtheit aller Einlagen und Kredite inklusive der von uns betreuten Produkte unserer Verbundpartner, wie zum Beispiel der Union Investment, der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V Versicherungen wiedergibt. Hier erreichen wir mittlerweile 2,2 Milliarden Euro“, machte Goldstein deutlich.

5,6 Prozent Dividende für Mitglieder
Die Mitgliedschaft bei einer Volks- oder Raiffeisenbank sei in Deutschland sehr beliebt. „Unsere Bank wurde Ende 2013 von 21.275 Mitgliedern getragen“ so Goldstein. Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der einstimmigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Mitgliedervertreter bei einem Jahresüberschuss von 1,7 Mio. Euro einer Dividende von 5,6 Prozent für das Jahr 2013 zu.